Super Mario Bros – Gamecheck

Wer kennt ihn nicht, Mario, den moppeligen italienischen Klempner, der immer bereit ist eine Prinzessin aus den schleimigen Fängen einer Echse zu befreien?

In dieser Review möchte ich einen Blick zurück werfen auf das Spiel, welches zwar nicht der erste Auftritt Marios in einem Videospiel gewesen ist, was aber seinen Enormen Erfolg begründete, ihn zum Massenphänomen gemacht und die Videospiel Industrie aus der Starre des Videospiel Crahs erlöst hat.

Meinen NES bekam ich damals Anno 1987. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mir die Gaming Zeit mit meinem Atari 2600 vertrieben. Für alle die es nicht wissen, zur damaligen Zeit hat man Videospiele noch Telespiele genannt.

Nun habe ich also das NES bekommen und im Gegensatz zur heute üblichen Praktik, war damals bei einer Konsole gleich ein Spiel dabei. In diesem Fall das halt hier vorgestellte Super Mario Bros. Den Vorgänger Mario Bros kannte ich schon vom Atari, daher habe ich ein ähnliches Spielprinzip erwartet.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, oder vielleicht können es viele von euch doch, was es für eine Offenbarung war, als ich die Konsole das erste mal gestartet habe. Es gab so viele unterschiedliche und kräftige Farben. Einen Himmel, einen Boden und auch einen Hintergrund mit Büschen, sowie den Namen des Spiels auf einem an den Hintergrund angeschraubten Schild…und das war nur der Startbildschirm.

Kaum hatte man den Startknopf betätigt, ging der Spaß auch schon in die Nächste Runde. Das Spiel startete und mit ihm ein Soundtrack, der so eingängig war, das ich ihn auch heute noch trällern könnte, wenn man mich um drei Uhr nachts aus dem Schlaf reißen würde…so lange man mir eine halbe Stunde und drei Kaffee zum wachwerden geben würde.

Wenn man sich heute die Reviews zu dem Spiel anschaut, dann wird eigentlich so gut wie jeder Aspekt des Spiels gelobt. Was am meisten beeindruckt hat zu der damaligen Zeit und was auch mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte, war das butterweiche Scrollen der Level. Das war nämlich so gar nicht üblich und man kannte es eigentlich, das jeder Bildschirm mit einem harten Cut auf den nächsten wechselte. Nicht bei Super Mario Bros, da war jedes Level ein Rutsch.

Aber nicht nur das Scrollen hat dazu beigetragen, das das Spiel einem so leicht von der Hand ging, auch die Steuerung war simpel und hat sich auf das wesentliche konzentriert. So gab es den A Knopf zum springen und den B Knopf zum rennen. Das war auch schon alles, es sei denn Mario hat eine Feuerblume, eines von drei Powerups, eingesammelt. Denn dann war der B Knopf gleichzeitig auch zum Abschießen von Feuerbällen zuständig. Aber auch diese Doppel Belegung war super umgesetzt und ging gleich in Fleisch und Blut über.

Neben der eben bereits genannten Feuerblume, gab es auch noch den Pilz, welcher Mario wachsen lies und er so mit nicht einem, sondern zwei Treffern ins Jenseits befördert wurde. Als dritten im Bunde gab es noch den Power Stern. Dieser machte Mario für eine gewisse Zeit lang unverwundbar.

Auch sonst war das Spielprinzip simpel und einprägsam. Es gab insgesamt acht Welten mit je vier Levels zu bereisen. Innerhalb dieser Level die wirklich gut designt waren, musste man über Abgründe, Plattformen und auf Gegner springen.

Am Ende von drei der vier Levels je Welt gab es einen Fahnenmast, gegen welchen man springen musste. Je höher man hier sprang, desto mehr Punkte bekam man.
Das vierte Level einer jeden Welt (auch mit Fahnenmast), war ein Schloss in dem in sieben von acht Fällen ein falscher Bowser der jeweilige Wächter war und man immer nur einen Toad anstelle der Prinzessin rettete.

Am Ende trat man dann aber gegen den echten Bowser an und alle lebten nach Marios Sieg glücklich… bis Bowser wieder mal einen seiner finsteren Pläne in die Tat umsetzen wollte.

 

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.