The Legend of Zelda – Gamecheck

Das Königreich Hyrule schwebt in großer Gefahr. Der Oberbösewicht Ganon hat das Triforce der Kraft entwendet und hat sein Augenmerk nun auf das Triforce der Weisheit gelenkt. Glücklicherweise hat Prinzessin Zelda aber schnell geschaltet, das Triforce in acht Teile zerbrochen und im ganzen Land verteilt. Darüber ist Ganon natürlich überhaupt nicht erfreut und entführt Zelda daraufhin kurzerhand. Jetzt ist es an Link (in Form des Spielers) die acht Triforce Teile zu finden, wieder zusammen zu setzen und Ganon zu besiegenZelda-NES-Logo

The Legend of Zelda wurde im Jahr 1986 für Nintendos NES veröffentlicht und war das erste Spiel für diese Konsole das einen Batterie gestützten Speicher hatte. Das war eine wirklich komfortable Neuerung in der damaligen Zeit. Denn damit waren die ellen langen Passwort eingaben endlich Passee. Und jeder Spieler der damaligen Zeit weiß, wie ärgerlich es war, wenn man einen Buchstaben oder Zahlendreher auf seinem Zettel hatte.

Nach der Namens Eingabe öffnete sich gleich das Spielfenster mit der für damalige Zeiten gewaltigen Oberwelt, welche man aus der Vogelperspektive betrachtet. Diese kann man mehr oder weniger frei erkunden und sie ist in 128 gleich große Bildschirme aufgeteilt, die man wechseln kann indem man den Rand des aktuellen Bildschirms mit der Spielfigur berührt. Von dieser Oberwelt aus, kann man die verschiedenen Dungeons betreten und Händler finden. Auch viele Geheimnisse lassen sich hier entdecken. Besonders Herzteile sind sehr wichtige Fundstücke.

Mit den Herzteilen kommen wir dann auch gleich mal zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist nämlich mitunter wirklich happig. Zwar fängt das Spiel noch recht gemächlich an und man kann sich ganz in Ruhe eingewöhnen, später aber zieht der Schwierigkeitsgrad merklich an. Dabei wird das Spiel aber niemals unfair und man hat immer das Gefühl, das man die Hürde an der man gerade gescheitert ist, schaffen kann, wenn man nur etwas mehr Übung hat und eventuell seine Taktik umstellt.

Grafisch ist es heute natürlich kein Highlight mehr, aber es ist in würde gealtert. Natürlich hatte man zur damaligen Zeit nicht so viele Grafische Möglichkeiten wie es heute der Fall ist, das merkt man besonders daran, das sich z.B. das aussehen der Dungeons sehr ähnelt und oft nur andere Farben verwendet werden, aber trotzdem gibt es genug Abwechslung um nicht eintönig zu werden.

Der Sound ist, wie bei der Zelda Serie üblich, auch beim Ur-Zelda extrem gut gelungen und Nintendo hat das Optimum aus ihrer Konsole rausgeholt. Viele der inzwischen Weltbekannten Tracks und Soundfiles haben im ersten Zelda ihren Einstand gefeiert. So gut der Soundtrack auch damals schon gewesen ist, wenn man mal eine lange Zeit in einem der späteren Dungeons verbracht hat, konnte einem das immer gleiche Gedüdel dann auch mal gewaltig auf den Zeiger gehen. Aber das ist trotz allem nur meckern auf höchstem NES Niveau.

Am Ende ist The Legend of Zelda aus Technischer Hinsicht für die damalige Zeit ein wirklich riesiges Spiel, mit Fantastischer Musik und abwechslungsreichem Gameplay. Man kann viele Stunden in Hyrule verbringen ohne zu merken das so viel Zeit vergangen ist. Auch heute lege ich das Spiel durchaus gerne nochmal in mein NES ein und Zocke ne Runde. Auch wenn mir manchmal die Geduld von Früher fehlt und ich an den Dungeons gerne mal verzweifle. Liegt wahrscheinlich an den eher Einsteigerfreundlichen Spielen der Moderne :).

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